Bekenntnisse eines Supermodels

Erster Kuss zu «Careless Whisper»: Fragestunde mit Kate Moss – und sie nimmt kein Blatt vor den Mund.

Das amerikanische W Magazine hat ein Video mit Kate Moss, 43, veröffentlich, in dem die Britin arschcool über ihre Anfänge als Model spricht. Wir haben die wichtigsten Passagen für Euch übersetzt:

«Meine Mutter glaubte nicht, dass ich fotogen sei»

«Mein Vater arbeitete für Pan Am. Wir waren auf Stand-By. Wir schliefen etwa drei Nächte auf dem Flughafen. Als wir schliesslich ins Flugzeug stiegen, fragte mich der Bruder meiner [zukünftigen] Agentin, der auf demselben Flieger war, ob ich schon mal übers Modeln nachgedacht hätte. Ich war 14 und hatte natürlich noch über gar nichts nachgedacht. Und ich sagte: Nein. Und er sagte, seine Schwester sei eine Agentin, ob ich sie kennenlernen wolle. Und ich sagte: ja. Ich ging nach Hause und erzählte es meiner Mutter, aber sie glaubte mir nicht. Sie sagte, sie glaube nicht, dass ich fotogen sei. Von da an ging ich an Castings. Ich trug ein Paar Hipster-Lederhosen, Katharine-Hammnet-Stiefel und einen Angora-Pulli. Brauner Angora wie ein Orang-Utan. Das war mein Vorstellungs-Outfit.»

«Ein völlig anderes Hollywood-Ding»

«Er sprach nicht viel»: Berühmte Calvin-Klein-Werbung mit Marky Mark und Kate Moss, 1992.

«Harper’s Bazaar mit [Fotograf] Patrick Demarchelier war meine erste grosse Geschichte in Amerika. Patrick machte Bilder für Calvin [Klein] und erzählte Calvin von mir. Dann traf ich Calvin und machte [Fotos für] Calvin Klein. Das änderte alles. Ich war sehr nervös. Vor allem beim Shooting mit Marky Mark [Mark Wahlberg]. Es war so einschüchternd. Marky Mark war ein völlig anderes Hollywood-Ding. Er sprach nicht viel. Aber er war ein netter Kerl.»

«Sie wollen immer, dass ich mich ausziehe»

«Seit ich 14 bin, wollen sie [die Fotografen] immer, dass ich mich ausziehe. Obwohl ich meinen Körper überhaupt nicht mochte. Ich musste mich daran gewöhnen, weil sie immer fragten, ob ich mich ausziehen könne. Auch heute noch. Ich hatte keine Ahnung, weshalb. Ich begreife das wirklich nicht.»

«Johnny Depp? Nein, nein, nein!»

«Ich hatte Posters – Johnny Depp? Nein, nein, nein! Als ich klein war, schwärmte ich für … David Bowie – er hing an meiner Wand. Und Rob Lowe, wie lustig! Ich verrate alle meine Geheimnisse! Mein erster Kuss war in der Schul-Disco mit einem Jungen namens Liam. Ich sah ihn nie wieder. Es war gut. Es war ein richtiger Kuss. Mein erster richtiger Kuss zu Careless Whisper – Slow-Tanz zu Careless Whisper [Song von Wham!]. Das wars dann aber für ein Jahr. Ich hatte letztes Jahr eine Bowie-Party, das war amüsant. Ich war Ziggy Stardust. Ich frisierte mich nicht. Ich machte einfach eine Verneigung vor Bowie. Heroes ist mein Lieblingslied, ich habe viele Lieblingslieder [von Bowie] Life on Mars, Changes

(B&C)